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Methodik & Datenquellen

Was die Zahlen sagen – und was nicht.

Bundesweit kommen auf 100 km Straße rund 12,2 km Radinfrastruktur – Radwege und Radstreifen an der Straße ebenso wie eigenständige Wege abseits davon. Stand der OpenStreetMap-Daten: 20.10.2026.

Was zeigt die Karte?

Für jede Verwaltungseinheit das Verhältnis Kilometer Radinfrastruktur je Kilometer Straße, in Prozent. Ein Wert von 20 % heißt: Auf 100 km Straße kommen 20 km Radwege, Schutzstreifen, Fahrradstraßen o. Ä. Mitgezählt werden auch eigenständige Radwege abseits von Straßen; der Wert ist daher kein reiner Anteil der Straßen mit Radweg, sondern ein Maß dafür, wie viel Radinfrastruktur es im Verhältnis zum Straßennetz gibt.

Der Anteil misst Vorhandensein, nicht Qualität, Breite oder Netzzusammenhang. Über den Zählfilter lassen sich einzelne Kategorien (z. B. nur baulich getrennte Radwege) ein- und ausschließen.

Datenquellen

Wie werden Straßen gezählt?

Aus den OSM-Straßentypen (highway=*) werden vier Gruppen gebildet:

Reine Fuß- und Radwege ohne begleitende Fahrbahn zählen nicht zur Straßenlänge – sonst würde ein gut ausgebautes Radnetz den eigenen Nenner vergrößern.

Wie wird Radinfrastruktur gezählt?

Die Klassifizierung folgt dem Schema von radinfra.de bzw. TILDA (OSM-Radverkehrs-Tagging). Gezählt wird die Länge aller Wege dieser Kategorien:

Der Hauptwert setzt die gesamte Länge der Radinfrastruktur ins Verhältnis zur Straßenlänge – auch selbstständige Wege abseits von Straßen (z. B. durch Felder oder Parks) zählen mit. Längen werden je Fahrtrichtung gezählt: Eine Straße mit Gegenverkehr zählt doppelt, eine Einbahnstraße und jede Fahrbahn einer Autobahn einfach; ein Radfahrstreifen auf jeder Seite zählt je Seite einfach. Bei Wegen entscheidet das OpenStreetMap-Tag oneway: Mit oneway=no zählt ein Weg doppelt, mit oneway=yes einfach. Fehlt das Tag, gilt die TILDA-Regel: Gemeinsame und getrennte Geh- und Radwege sowie Gehwege mit „Rad frei“, die neben einer Straße verlaufen könnten, zählen einfach – auch wenn sie in beide Richtungen befahren werden dürfen. Reine Radwege (Zeichen 237), Wege abseits von Straßen und unklar getaggte Wege zählen ohne Tag doppelt. Die Regel gilt überall gleich; für eine einzelne Gemeinde kann sie den Wert aber spürbar verschieben, denn ein nachgetragenes oneway=no verdoppelt die gezählte Länge eines solchen Wegs. Beidseitige Radinfrastruktur an einer Straße mit Gegenverkehr entspricht so 100 %; zwei Zweirichtungsradwege, einer auf jeder Seite, entsprechen 200 %. Werte über 100 % kommen deshalb vor, vor allem bei sehr kleinen Straßennetzen; in der CSV sind sie mit hinweise=anteil_ueber_100 gekennzeichnet. Ein Weg, der über eine Gemeinde- oder Kreisgrenze führt, zählt auf jeder Seite mit dem Teil seiner Länge, der dort liegt.

Hauptverkehrsstraßen und Zuständigkeit

Eigenständige Radwege abseits von Straßen zählen im Hauptwert voll mit – oft sind sie sogar die angenehmere Verbindung. Ergänzend zeigt die Detailkarte, wie gut die Hauptverkehrsstraßen selbst ausgestattet sind: den Anteil der Hauptverkehrsstraßen (OSM trunk, primary, secondary, tertiary) mit Radinfrastruktur daneben oder darauf. Dafür wird jeder Radweg der Straße zugeordnet, an der er verläuft: Radfahrstreifen auf der Fahrbahn über ihre Straße, eigenständig erfasste straßenbegleitende Wege über die nächste Straße im Umkreis von etwa 30 m. Wege ohne Straße in der Nähe zählen hier nicht. Die Karte und die Rangliste verwenden immer den Wert über alle Straßen; der Anteil der Hauptverkehrsstraßen steht als Zusatzangabe in der Detailkarte und im Datenblatt. Die eigene Zählung aus den Einstellungen gilt nur für den Hauptwert.

Die Zuständigkeit (Baulastträger) wird aus der Straßennummer abgeleitet: B → Bund, L/S/St → Land, K oder Kreiskürzel (z. B. „RO 35“) → Landkreis, ohne Nummer → Gemeinde. Das ist eine Näherung: Ortsdurchfahrten von Bundes- und Landesstraßen liegen in größeren Städten meist in der Baulast der Stadt, und fehlende Nummern in OpenStreetMap landen bei der Gemeinde.

Vergleich mit ähnlichen Gemeinden

Ein Landkreis mischt die Kreisstadt mit ihren Dörfern. Damit Gemeinden mit ähnlichen Voraussetzungen nebeneinanderstehen, wird jede Gemeinde zusätzlich bundesweit mit Gemeinden derselben Größenklasse und Verstädterung verglichen:

Grundlage ist das Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamts (vierteljährlich). Der Vergleich erscheint für 10.830 Gemeinden; sehr kleine Vergleichsgruppen (unter vier) werden nicht gezeigt.

Landkreise und kreisfreie Städte (398) werden ebenso bundesweit in Gruppen verglichen: Kreisfreie Großstädte (ab 100.000 Einw.), Kreisfreie Städte (unter 100.000 Einw.), Städtisch geprägte Landkreise (über 200 Einw./km²), Ländliche Landkreise (100–200 Einw./km²), Dünn besiedelte ländliche Landkreise (unter 100 Einw./km²). Grundlage sind Einwohnerzahl und Fläche aus demselben Gemeindeverzeichnis.

Auf den geteilten Vorschau-Seiten wird der Standard-Zählfilter verwendet, in der interaktiven Karte der gerade eingestellte – beide Werte können daher leicht voneinander abweichen.

Veränderung über die Zeit

Mit jeder Datenaktualisierung wird ein Stand aller Gebiete gespeichert. Sobald ein Stand vorliegt, der mindestens zwei Wochen älter ist, zeigt die Detailkarte, wie viel Radinfrastruktur seitdem hinzugekommen ist – „neu erfasst oder gebaut“, denn OpenStreetMap unterscheidet nicht zwischen einem neuen Radweg und einem, der erst jetzt eingetragen wurde. Verglichen werden nur Stände, die nach denselben Regeln gezählt wurden; ändert sich die Zählweise, beginnt die Reihe neu. Die Angabe gilt für den Standard-Zählfilter.

Vielbefahrene Landstraßen

Ob eine Landstraße einen eigenen Radweg braucht, hängt nach den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) von Verkehrsmenge und Tempo ab. Für regionale Landstraßen (Kategorie LS III) gilt ein fahrbahnbegleitender Radweg als sinnvoll ab einem durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) von mehr als 2.500 Kfz bei 100 km/h bzw. mehr als 4.000 Kfz bei 70 km/h. Die bayerischen Musterblätter Radverkehr (2024) verweisen für die Wahl der Führungsform auf die ERA.

Die Detailkarte zeigt für bayerische Gebiete, wie viele Kilometer der gezählten Außerortsabschnitte von Bundes-, Staats- und Kreisstraßen über dieser Schwelle liegen und an wie vielen davon Radinfrastruktur verläuft (in bis zu etwa 20 m Abstand, alle 50 m geprüft). Grundlage ist die Straßenverkehrszählung 2021. Das Tempo stammt aus OpenStreetMap, sonst gilt der Regelwert 100 km/h. Diese Kilometer sind Straßenkilometer, nicht je Fahrtrichtung gezählt.

Bundesstraßen in ganz Deutschland: Damit Gebiete in allen Ländern vergleichbar sind, gibt es denselben Wert zusätzlich nur für Bundesstraßen – in Bayern aus den BAYSIS-Abschnitten, in den übrigen Ländern aus den Ergebnissen der Bundesanstalt für Straßenwesen. Die BASt nennt je Abschnitt nur die Zählstelle und die Länge; der Abschnitt wird daher genähert als die OpenStreetMap-Wege derselben Bundesstraße im Umkreis der halben Länge um die Zählstelle. Die Kilometer stammen von der BASt, OpenStreetMap liefert nur den Anteil mit Radweg. An Kurven und Kreuzungen kann der genäherte Abschnitt vom echten abweichen. Die Karte zeigt beide Quellen; ein Klick auf eine Linie nennt die Quelle.

Länge und Anteil: Neben dem Anteil mit Radweg nennt die Detailkarte die Kilometer über der Schwelle und ihren Anteil am gesamten Straßennetz des Gebiets (Standard-Zählfilter). Beide sind in Straßenkilometern gerechnet: Das Straßennetz, das sonst je Fahrtrichtung zählt, geht dafür mit der halben Länge ein. Ein Gebiet ohne vielbefahrene Außerortsstrecke hat dabei 0 km und 0 %, nicht „keine Daten“. Der bundesweite Anteil der Bundesstraßen geht als Merkmal in das Erwartungswert-Modell ein.

Einschränkungen: Ortsdurchfahrten (hier gelten andere Regeln) und Gemeindestraßen sind nicht enthalten, da für sie keine landesweite Zählung vorliegt. Die Straßenkategorie (LS II–IV) ist in den Daten nicht angegeben; die Schwelle wird auf alle gezählten Bundes-, Staats- und Kreisstraßen angewandt. Ein parallel verlaufender Weg in bis zu 20 m Abstand zählt als vorhanden, auch wenn er nicht durchgehend nutzbar ist.

Strukturelles Erwartungswert-Modell

Topografie, Siedlungsdichte und Bundesland hängen deutlich mit dem Radinfra-Anteil zusammen: Eine hügelige Mittelgebirgsgemeinde im ländlichen Hessen hat andere Voraussetzungen als eine flache Küstengemeinde in Schleswig-Holstein. Damit Gemeinden unter ähnlichen Bedingungen vergleichbar werden, schätzt ein multivariates Regressionsmodell für jede Gemeinde einen statistischen Erwartungswert. Es beschreibt Zusammenhänge, keine Ursachen. Die Miete kann selbst Folge guter Radinfrastruktur sein; ihr Beitrag ist deshalb kein ursächlicher Faktor.

Wichtig: Der Erwartungswert ist ein statistischer Vergleichswert, kein planerisches Ziel. Das Modell beschreibt bestehende Zusammenhänge im bundesweiten Straßennetz – es liefert keine Normvorgabe für eine verkehrswendegerechte Infrastruktur. Eine positive Abweichung („über Erwartungswert“) bedeutet, dass vor Ort mehr Radinfrastruktur erfasst ist, als bei Gemeinden mit ähnlicher Topografie, Dichte, Miete und im selben Bundesland im Mittel zu erwarten wäre. Eine Abweichung kann auf lokale Entscheidungen zurückgehen, aber ebenso auf Merkmale, die das Modell nicht kennt, oder auf die Datenlage in OpenStreetMap.

Modellgüte & Zählfilter-Varianten:

Einflussfaktor Beschreibung / Quelle Koeffizient (β ± Standardfehler)
Bundesland-Baselines (α_L) Feste Effekte je Bundesland: fassen alles zusammen, was einem Land gemeinsam ist (etwa Förderprogramme, Planungsrichtlinien, Kartierungsaktivität), ohne es aufzuteilen (Niedersachsen 17,8 %, Schleswig-Holstein 17,2 %, Brandenburg 15,6 %, Mecklenburg-Vorpommern 15,1 %, Sachsen-Anhalt 12,6 %, NRW 12,0 %, Bundesmittel 12,0 %, Bayern 10,6 %, Sachsen 10,4 %, Saarland 10,1 %, Thüringen 9,1 %, Baden-Württemberg 8,6 %, Rheinland-Pfalz 7,9 %, Hessen 7,8 %) Basis
Mittlere Straßensteigung Mittlere Geländeneigung entlang des Straßennetzes in % (Mapzen/AWS Terrain Tiles) −0,4638 ± 0,0595 / %
Mittlere Geländehöhe Höhe über Normalnull in Metern (Mapzen/AWS Terrain Tiles) −0,0031 ± 0,0011 / m
Siedlungsdichte (log10) Einwohner je km² Fläche (Destatis), logarithmische Skalierung +4,3993 ± 0,5214 / Dekade
Entfernung zu Bahn & Tram Einwohnergewichtete Luftlinie zur nächsten Bahn-, Tram- oder Fährstation in km +0,0055 ± 0,0337
kein klarer Effekt / km
Mietniveau Ø Nettokaltmiete in €/m² (Zensus 2022) +1,2372 ± 0,2119 / (€/m²)
Pkw-Dichte Gemeldete Pkw je 1.000 Einwohner (KBA) −0,0028 ± 0,0013 / (Pkw/1k)
Verkehrsberuhigung Anteil verkehrsberuhigter Bereiche (Spielstraßen) am Straßennetz in %. Fahrradstraßen und Fußgängerzonen zählen nicht dazu, weil sie schon im Radinfra-Anteil stecken. +0,4104 ± 0,0615 / %-Punkt
Vielbefahrene Bundesstraßen Anteil der Außerorts-Bundesstraßen über der ERA-Schwelle (siehe „Vielbefahrene Landstraßen“) am Straßennetz in %, bundesweit aus der Straßenverkehrszählung 2021; 0 %, wo es keine gibt. Staats- und Kreisstraßen fehlen, weil sie nur für Bayern vorliegen. +0,1423 ± 0,0202 / %-Punkt
Raumtyp (RegioStaR 7) Regionalstatistische Raumtypologie des BMDV: ordnet jede Gemeinde nach Größe und zentraler Funktion und nach der Region um sie herum ein (Stadtregion oder ländliche Region). Erfasst, was die Dichte allein nicht zeigt – etwa ob ein Ort Zentrum für sein Umland ist. Je Typ ein eigener Wert, verglichen mit „ländliche Region, kleinstädtischer, dörflicher Raum“: Metropole, Regiopole und Großstadt +5,9572 ± 0,82 %-Punkte, Stadtregion, Mittelstadt und städtischer Raum −0,2562 ± 0,45 %-Punkte (kein klarer Effekt), Stadtregion, kleinstädtisch, dörflich −0,8816 ± 0,43 %-Punkte, ländliche Region, zentrale Stadt +4,0402 ± 0,63 %-Punkte, ländliche Region, städtischer Raum +0,1312 ± 0,28 %-Punkte (kein klarer Effekt). Gemeinden, die seit 2020 fusioniert oder umgeschlüsselt wurden, erhalten den Typ ihrer Vorgängergemeinde. je Typ

Umwege per Rad

Die Umweg-Karte (aus der Detailkarte einer Gemeinde verlinkt, sofern für ihren Landkreis Routing-Daten vorliegen) vergleicht für jeden Ort des Landkreises eine verkehrsarme Radroute zu allen anderen Orten mit der schnellsten Radroute oder der üblichen Autostrecke: wie viele Kilometer, Höhenmeter bergauf und Minuten sie mehr oder weniger braucht, und woraus beide Routen bestehen. Orte sind die in OpenStreetMap als Stadt, Dorf oder Weiler (place=town/village/hamlet) eingetragenen Ortspunkte, jeweils an den nächsten Punkt des Rad- bzw. Straßennetzes angebunden (höchstens 400 m entfernt).

Radnetz: alle Wege, die TILDA als für Räder befahrbar einstuft, mit ihrer Radinfrastruktur-Kategorie. Angenommen werden etwa 18 km/h, langsamer auf Feldwegen und unbefestigtem Belag, Schieben auf Gehwegen ohne Freigabe und gegen Einbahnstraßen. Jeder Abschnitt bekommt eine Belastung zwischen 0 und 1: 0 auf Radwegen, gemeinsamen Geh- und Radwegen, Fahrradstraßen, verkehrsberuhigten Bereichen und Wegen ohne Autoverkehr; im Mischverkehr steigt sie mit dem Tempolimit (30 km/h: 0,1; 50 km/h: 0,35; 70 km/h: 0,7; ab 100 km/h: 1). Ohne erfasstes Tempolimit gilt auf Landstraßen 100 km/h. Gemeindeverbindungsstraßen (highway=unclassified) sind meist wenig befahren und zählen mit 60 % dieses Werts. Schutz- und Radfahrstreifen senken die Belastung auf 60–80 % des Mischverkehrs.

Regler: Die Route minimiert Fahrzeit × (1 + Regler × 6 × Belastung). Ganz links ist das die schnellste erlaubte Radroute; weiter rechts lohnen sich Umwege über ruhigere Wege. Ab 80 % werden Abschnitte ab Belastung 0,7 (Mischverkehr ab etwa 70 km/h) gar nicht genutzt; ein Ort, der nur über solche Straßen erreichbar ist, gilt dann als nicht erreichbar.

Auto: Durchschnittstempo aus dem Tempolimit (sonst typischer Wert je Straßenart), mit Abschlag für Kreuzungen, Kurven und Ortsdurchfahrten: etwa 35 km/h bei 50, 55 km/h bei 70, 75 km/h bei 100 und 110 km/h auf der Autobahn. Einbahnstraßen, keine Feld- und Waldwege. Gewählt wird die Route mit der kleinsten Summe aus Fahrzeit und 30 Sekunden je Kilometer, wie bei üblichen Routenplanern: Eine Autobahnschleife, die viele Kilometer mehr fährt, um eine Minute zu sparen, gilt nicht als Autostrecke. Kein Verkehr, keine Ampeln.

Vergleich mit der schnellsten Radroute (Standard): Die Radroute wird mit der schnellsten Radroute verglichen (Regler ganz links), wahlweise mit dem Auto. Dann zeigen die Zahlen, was das Meiden von Verkehr kostet: wie viele Kilometer, Höhenmeter und Minuten eine verkehrsarme Route gegenüber der schnellsten mehr braucht. Langsamer ist sie nie, kürzer kann sie sein, etwa über einen direkten, aber langsameren Feldweg. Ist ein Ort nur über gesperrte Straßen erreichbar, gilt er wie beim Auto-Vergleich als nicht erreichbar.

Woraus eine Route besteht: Für jede Route wird die Länge aufgeteilt in Radwege und Radstreifen (TILDA-Kategorien mit Radinfrastruktur), Feld- und Wirtschaftswege (highway=track), sonstige ruhige Wege und Straßen (Belastung unter 0,2, etwa Tempo-30-Straßen und Fußwege mit Radfreigabe), Straßen mit Verkehr (Belastung 0,2 bis 0,6, etwa Tempo 50) und Straßen mit Tempo 70–100 ohne Radweg (Belastung ab 0,6). Zusätzlich ausgewiesen: Abschnitte mit in OSM erfasstem unbefestigtem Belag (Schotter, Erde, Gras u. Ä.; ohne Angabe gilt ein Weg nicht als unbefestigt) und Abschnitte, auf denen geschoben wird. Die Übersicht nennt jeweils den Median über alle angezeigten Orte.

Höhenmeter: Summe der Anstiege entlang der Route, aus den Mapzen/AWS Terrain Tiles (etwa 13 m Auflösung) alle 25 m abgetastet und leicht geglättet. Die Höhenmeter werden berichtet, aber bei der Routenwahl nicht vermieden. „Mehr Höhenmeter“ vergleicht mit dem Anstieg der Vergleichsroute. Brücken und Einschnitte können das Höhenmodell um einige Meter verfälschen.

Einschränkungen: Ein Ortspunkt ist nicht jede Adresse des Orts; bei großen Orten kann die Strecke zum Ortsrand deutlich kürzer sein. Wege außerhalb des Landkreises werden bis etwa 4 km jenseits der Grenze berücksichtigt. Die Zeiten sind grobe Schätzungen.

Grenzen der Aussagekraft

Daten herunterladen

Alle Gebiete als CSV (22.997 Zeilen, Stand der OpenStreetMap-Daten: 20.10.2026) · Variante für Excel. Eine Zeile je Verwaltungseinheit vom Bund bis zum Stadtbezirk, gerechnet mit dem Standard-Zählfilter – dieselben Werte wie in der Karte mit Standard-Einstellungen. Komma-getrennt, Dezimalpunkt, UTF-8; die Excel-Variante ist mit Semikolon und Dezimalkomma geschrieben und öffnet sich per Doppelklick. Leere Felder bedeuten „kein Wert“. Der Dateiname enthält das Datum des OSM-Datenstands. Mit der nächsten Aktualisierung wird die Datei ersetzt – wer die Zahlen zitiert, speichert sich bitte eine eigene Kopie.

Spalten

Quellen & Lizenzen:

Wer steht dahinter?

Der Radinfra-Vergleich ist ein privates, nicht-kommerzielles Projekt von Leonhard Feiner. Leonhard Feiner ist Kandidat auf der Liste BFS/SPD/Grüne in Schweitenkirchen; das Logo greift deren Gestaltung auf. Damit die Zahlen trotzdem nachprüfbar bleiben, werden sie für alle Gemeinden in Deutschland automatisch nach derselben Regel aus offenen Daten berechnet; Methodik, Quellen und eine CSV mit allen Werten sind öffentlich.

Leonhard Feiner trägt selbst zu OpenStreetMap bei, auch in Schweitenkirchen (Benutzer LeonhardFeiner). Jede dieser Änderungen ist dort mit Datum öffentlich einsehbar; die Karte zeigt den OSM-Stand vom 20.10.2026.

Version und Zitierweise

Die Zahlen hängen von drei Ständen ab, die sich unabhängig voneinander ändern:

Vorgeschlagene Zitierweise:

Radinfra-Vergleich, Zählversion share-2026-10, OSM-Daten vom 20.10.2026, Modell vom 05.11.2026, https://radweg.bfschweitenkirchen.de/, abgerufen am [Datum].

Die Seite zeigt immer nur den aktuellen Stand; ältere Stände werden nicht vorgehalten. Wer Werte zitiert, speichert sich die CSV (Spalte zaehlversion) und notiert das Abrufdatum.

Änderungen

Fehler gefunden? Mitmachen.

Wenn ein Radweg fehlt oder eine Straße falsch erfasst ist, lässt sich das direkt in OpenStreetMap korrigieren – die Karte übernimmt die Änderung bei der nächsten Aktualisierung. Ein guter Einstieg ist der OSM-Editor oder die App StreetComplete.